„Ambulanz für Fotografie“ – Diese Werkstatt in Kreuzberg ist oft die Rettung für analoge Spiegelreflexkameras.
Herr Pauschkus repariert alle Arten von analogen Kameras (und mehr) – egal ob es eine Nikon oder Canon oder Leica ist.
Als Spezialist kann er manch alte Kamera wieder flott machen. Auch mal nach Ende der Geschäftszeiten um 18 Uhr öffnet er für hilfesuchende Fotografen seine Tür.
Kostenvoranschlag bei Abgabe der Kamera 20 Euro – wird verrechnet mit den Reparaturkosten.
Wenn man seine lieb (oder wieder) gewonnene „alte“ analoge Spiegelreflex reparieren will, Herr Pauschkus macht fast alles möglich.
Wenn man mit ihm über Kameras spricht, dann merkt man sofort, dass bei ihm die Liebe zur Fotografie und der Beruf des Feinmechanikers zusammen kommen.
Bevor man eine alte Kamera wegwirft, ist es oft einen Versuch wert, ob die Kamera repariert werden kann.
Wenn man in Berlin wohnt, dann ist der Besuch ja nicht besonders schwer! Mehr unter http://www.foto-ambulanz.de/
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Ich habe mir vor kurzem bei ebay für 5 Euro eine Olympus Trip 35 gekauft.
Eine Kamera, die 1968 auf den Markt kam und bis 1983 verkauft wurde. Kann man mit so einer alten Kamera im Zeitalter der digitalen Fotografie vernünftige Fotos machen?
Die Kamera braucht keine Batterie (!) und misst mit den Selenzellen (also solarbetrieben!) rund um das Objektiv das Licht für die richtige Belichtung.
Wenn das Licht (ohne Blitz) nicht ausreicht, dann wird im Sucher ein roter Balken eingeblendet und man kann nicht auslösen. Clever und von der Einfachheit nicht zu übertreffen.
Wenn man ein Bild machen will, dann muss man nur die Entfernung einstellen (1 m, 1,5 m, 3 Meter oder Unendlich) durch den Sucher schauen und auslösen.
Kein falsch eingestellter Weißausgleich, kein Autofokus, der irgendwas scharfstellt, kein Bildrauschen, keine Nachbearbeitung – einfach gute Bilder. Für die nächste Aufnahme transportiert man das Rändelrad mit einer Hand einfach ein Bild weiter und dann ist man in Sekundenbruchteilen wieder auslösebereit.
Den Film gibt man wie früher zur Entwicklung ab und erhält eine Menge tolle Fotos zurück – und digitalisieren kann man die besten davon danach immer noch …
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Einer meiner Lieblingsfotografen Ken Rockwell beschreibt auf seiner Website mehrere interessante Themen zur Fotografie – unter anderem auch die Frage nach der besten Art der Fotografie – also braucht man eine neue Digitalkamera oder kann man mit einer “alten” analogen Kamera qualitativ nicht genauso viel erreichen?
Die Antwort ist verblüffend einfach – technisch gesehen schlägt heute kein digitales Verfahren den guten alten Film. Und dabei reden wir noch nicht einmal von einer Mittelformatkamera in 6×6 cm oder 6×7 cm – selbst bei einem normalen Kleinbildfilm ist die Filmaufnahme der heutigen digitalen Fotografie weit überlegen – wer mehr wissen möchte, der lese am besten den hervorragenden Artikel von Ken Rockwell (in englisch) einfach hier!
Also vielleicht doch wieder die gute alte Kleinbildkamera raussuchen und einen guten Film kaufen z.B. den Fuji Velvia 50 oder Fuji Velvia 100 – und die Dias nach der Entwicklung scannen lassen?
Und wer wirklich meint, er braucht eine bessere Kamera, damit er ein besseres Bild macht, dem sei noch einmal ein weiterer Ken Rockwell’s “Warum die Kamera egal ist” Artikel empfohlen.
Es soll trotzdem eine bessere Kamera sein? Wenn es wirklich stimmt, dass das beste RAW-Format von einem analogen Film stammt, dann bekommt man die beste Kamera dafür heute gebraucht beim Fotohändler, z.B. eine analoge Nikon F4 – die all die ambitionierten Fotografen beim Fotohändler gegen eine DSLR (digitale Spiegelreflex) eingetauscht haben … und dabei kann ein Fotograf mit einer gebrauchten Kamera im Preis von wenigen Hundert Euro eine nagelneue Profiausrüstung für das Zehn- bis Zwanzigfache leicht übertreffen, wenn er fotografieren kann…
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Kleine Ergänzung zu den letzten Blogartikeln mit der Frage neuer Computer oder gebraucht: Die Herstellung eines PCs mit Monitor verbraucht im Schnitt 1500 Liter Wasser, 5300 kWh Strom, 240 Kilogramm fossiler Brennstoffe und 22 Kilogramm diverser Chemikalien.
Während Computer in den Neunzigerjahren durchschnittlich etwa sieben Jahre im Haushalt verweilten, beträgt die mittlere Lebensdauer eines heutigen Rechners gerade einmal drei Jahre.
Eine andere Angabe kommt vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie: Es hat ausgerechnet, dass die Herstellung eines PCs etwa 3.000 Kilowattstunden Energie kostet. Soviel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr verbraucht.
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Kaum habe ich vor ein paar Wochen über meinen Kauf eines gebrauchten Thinkpad statt eines neuen Netbooks geschrieben – stand jetzt eine neue Entscheidung an: Genau nach 5 Jahren gab mein alter Desktop PC schlagartig den Geist auf. Der CPU-Kühler löste sich von der CPU und die Hitze zerstörte die CPU und Teile des alten PC’s. Was nun? Einen neuen PC kaufen? Oder einen gebrauchten Rechner in Betracht ziehen?
Während bei einem Laptop die Frage eher aus reiner Freude beantwortet wurde, weil ich halt einen privaten, kleinen Laptop haben wollte und nicht wirklich brauchte, ist die Frage nach meinem Bürorechner nicht ganz so einfach zu beantworten.
Außerdem kommt da auch noch der unterschiedliche Energieverbrauch eines Desktop-Systems alter und neuer Bauart dazu: Eine Intel Pentium 4 CPU verbraucht eben doch erheblich mehr Strom als eine neue CPU in einem neuen Rechner. Aber rentiert sich das ganze wirtschaftlich wie ökologisch?
Ich weiß im Moment nicht, wie viel Energie bei der Herstellung eines neuen PC’s verbraucht wird, aber ich denke es ist nicht gerade wenig (Schätzungen von Instituten gehen von 3000 kWh bis 5000 kWh aus). Außerdem ist der gebrauchte Rechner ja bereits hergestellt worden. Also 1:0 für den gebrauchten Rechner, auch wenn er pro Arbeitsstunde auf der CPU Seite rund 30 Watt mehr verbraucht als eine neue CPU (95 Watt statt 65 Watt).
Also kommt wieder ein (von mir geliebter) IBM Thinkcentre der M Serie im Vergleich zu einem vergleichbaren neuen System (PC Händler NoName oder MediaMarkt, Saturn o.ä.) in Frage.
Preis heute gebrauchter IBM Rechner 89 Euro (inkl. Versand). Neuer Bürorechner rund 250 Euro. 2:0 für den gebrauchten Rechner.
Qualität des Systems: IBM qualitativ in einer anderen Liga: 3:0 für den gebrauchten Rechner.
Leistung: Modernes System vor altem Rechner. 3:1
Also für mich keine Frage: Gebraucht gewinnt vor neu.
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Wer kennt sie nicht? Diese Anzeigen für ein neues Netbook, ein winziger Laptop mit 8 oder 9 Zoll Schirm und einem Intel Atom-Prozessor. Nur knapp 300 bis 400 Euro. Mit Windows XP Home als Betriebssystem.
Oder lieber doch ein gebrauchtes Sub-Notebook? Ebenfalls unter 1,5 kg schwer, 12 Zoll Schirm und mit einem Pentium M. Ähnlich wie ein neues Notebook, nur ca.. 3-4 Jahre alt. Kosten rund 240 bis 300 Euro.

Vom Preispunkt ist das gebrauchte Notebook günstiger. Die Qualität (z.B. bei einem älteren Thinkpad der X-Serie (X30, X31, X32 etc.) ist sehr hoch und die Geräte sind extrem robust, auch weil diese früher ja auch nicht 300 Euro neu gekostet haben, sondern eher 1.500 oder 2000 Euro.
Die Auflösung des Bildschirms ist die gute Standardauflösung von 1024×768 Bildpunkte und nicht wie bei den meisten Netbooks eine ungewöhnliche Auflösung von 1024×646 Bildpunkten. Der Bildschirm z.B. beim Thinkpad X31 ist 12” groß. Die Tastatur besser, die Scharniere aus Edelstahl und der Bildschirm ist matt (!), nichts spiegelt.
Okay, ich gestehe, ich liebe alle meine bisherigen IBM Thinkpads – besonders, weil ich keine bessere Tastatur kenne, als die Thinkpad-Tastatur. Und ich all die kleinen Details mag, die IBM sich hat einfallen lassen (Thinklight, Softwaretools etc.).
Was jedoch ein wirklicher Hit ist : es sind alle Möglichkeiten eines kompletten Profilaptops vorhanden – Dockingstation (gebraucht ab ca. 20 Euro), andere Laufwerke, Hauptspeicher aufrüstbar, WLAN-Karte einfach aktualisierbar. Alle Treiber bei IBM/Lenovo herunter ladbar und auch die gesamte Hardwaredokumentation ist verfügbar als PDF um selber bestimmte Komponenten zu tauschen.
Nachteile: Akkulaufzeit nur rund 4 Stunden (mit NHC Notebook-Hardware-Control). Garantie nur 1 Jahr statt 2 Jahre. Keine integrierte Webkamera (wie bei vielen Netbooks).
Für mich war die Entscheidung nach dem Anschauen der aktuellen Netbooks im Geschäft einfach: Ein gebrauchter Thinkpad ist für mich die bessere Wahl.
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Das neue Windows 7, das am 22. Oktober 2009 erscheinen soll, kann man schon bis dahin ein wenig kostenlos testen. www.windows7.com
Und das Produkt ist selbst in dieser Ausgabe bereits erstaunlich robust. Es installiert sich schnell und einfach. Erkennt selbst recht alte Hardware von 2003 fehlerfrei und komplett und läuft mit 768 MB Memory schon flüssig auf einem Pentium M 1,6 GHz.
Windows 7 ist merklich schneller als Windows Vista – jetzt ist das WOW! gerechtfertigt. Gefühlt wenigstens so schnell wie Windows XP und bei der Installation extrem schnell.
So hätte Vista sein müssen – Windows 7 ist es nun endlich. Aber nun die Kardinalfrage: Braucht man den Upgrade? Nein, er ist schick, aber man muss ihn nicht machen. XP macht bisher auch alles, was man mit einem Computer machen will und Windows 7 kann es nicht viel besser. Aber es ist zum ersten Mal für mich eine Alternative für XP und der Nachfolger, der Vistas wahrscheinlich schnell vergessen machen wird.
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Damit ist nicht etwa meine Beziehung zu Starbucks gemeint, sondern es geht um die Geschichte eines Amerikaners, der den umgekehrten Weg erlebt. Vom Millionär zum Tellerwäscher.
Das Buch von Michael Gates Gill “Starbucks und ich” beschreibt die Lebensgeschichte einer zynischen Führungskraft, die mit Anfang 50 bei J. Walter Thompson den Job als Kreativdirektor verliert und danach 10 Jahre lang erfolglos versucht, sich als Berater für seine ehemaligen Kunden zu betätigen.
Mühsam versucht er den Anschein eines erfolgreichen Geschäftsmannes aufrecht zu erhalten und kann am Ende sich gerade einmal noch einen Kaffee bei Starbucks leisten.
In der Filiale spricht ihn eine Führungskraft an und fragt, ob er bei Starbucks arbeiten will. In seiner Verzweiflung und zu seiner eigenen Überraschung sagt er zu. Unter anderem, weil Starbucks für alle Mitarbeiter in Amerika die Krankenversicherung bezahlt. Eine Selbstverständlichkeit für uns, aber in den USA eher selten.
Beindruckend war auch die Beschreibung des höflichen Führungsstils bei Starbucks untereinander. Man bittet sich um Mithilfe und fordert sie vom Mitarbeiter nicht ein.
Auch wenn im Verlauf der Geschichte das Buch manchmal so zuckersüß ist wie der Sirup bei Starbucks, hat es mir in Summe doch gefallen. Weil es mir vor Augen geführt hat, wie oft wir die wichtigen Dinge aus den Augen verlieren. Zum Beispiel den respektvollen Umgang mit anderen.
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Vielleicht ist die Krise ja eine Gelegenheit, die Angewohnheiten wie man arbeitet anzupassen?
Nun gibt es ja schon lange in großen Unternehmen die Möglichkeit auch Videokonferenzen für die Kommunikation zu nutzen – heute macht der Computer und die hohe Geschwindigkeit von DSL & Co diese Technik für jeden nutzbar.
Muss man zu einem Meeting wirklich immer anreisen? Kann man die Präsentation nicht auch mit einem Kunden am Telefon in Verbindung mit einer Webkonferenz besprechen?
Die Zeitersparnis und der reduzierte Reiseaufwand ist natürlich groß – man ist nicht mehr einen Tag außerhalb der Stadt oder wenigstens einen halben Tag für eine Besprechung von 1-2 Stunden unterwegs.
Wer das ausprobieren möchte hat eine große Auswahl: Webex, GoToMeeting usw. Aus der OpenSource Gemeinde kommend, auch schon für kleine Unternehmen oder Freiberufler nutzbar: DimDim ist kostenlos bis 20 Teilnehmer. Perfekt z.B. wenn man eine neue Website besprechen will oder eine neue Broschüre oder eine Powerpoint Präsentation. Oder Software vorführen will.
Man kann auch eine kleine Konferenz ausrichten – die Bezahlvariante mit bis zu 50 Teilnehmern in einem eigenen Netz ab rund 20 US Dollar im Monat. Und das ohne, dass man Software als Teilnehmer installieren muss.
Wie ich finde, für das eine oder andere Meeting eine tolle Alternative.
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Wer hat nicht Berge von Kram zu Hause? Schubladen mit Gegenständen, übervolle Kleiderschränke und aus den Nähten gehende Bücherregale?
Ein großes Problem unserer Überflussgesellschaft: Zu viele Gegenstände und zu wenig Zeit und Leer-Raum!
Aber wie schafft man Ordnung? Karen Kingston zeigt in Ihrem Buch Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags wie man lustvoll entrümpelt und neue Energien entdeckt. Wobei die vermittelten Konzepte auch funktionieren, wenn man nicht an die asiatische Raumlehre Feng Shui glaubt.
Brauchbare Anleitung für eine Ordnung des eigenen Lebens – beruflich wie privat!
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