Konsumfreiheit

Desktop PC System – neu oder gebraucht?

4.Juli 2009 · Kommentar schreiben

Kaum habe ich vor ein paar Wochen über meinen Kauf eines gebrauchten Thinkpad statt eines neuen Netbooks geschrieben – stand jetzt eine neue Entscheidung an: Genau nach 5 Jahren gab mein alter Desktop PC schlagartig den Geist auf. Der CPU-Kühler löste sich von der CPU und die Hitze zerstörte die CPU und Teile des alten PC’s. Was nun? Einen neuen PC kaufen? Oder einen gebrauchten Rechner in Betracht ziehen?

thinkcentreM52 Während bei einem Laptop die Frage eher aus reiner Freude beantwortet wurde, weil ich halt einen privaten, kleinen Laptop haben wollte und nicht wirklich brauchte, ist die Frage nach meinem Bürorechner nicht ganz so einfach zu beantworten.

Außerdem kommt da auch noch der unterschiedliche Energieverbrauch eines Desktop-Systems alter und neuer Bauart dazu: Eine Intel Pentium 4 CPU verbraucht eben doch erheblich mehr Strom als eine neue CPU in einem neuen Rechner. Aber rentiert sich das ganze wirtschaftlich wie ökologisch?

Ich weiß im Moment nicht, wie viel Energie bei der Herstellung eines neuen PC’s verbraucht wird, aber ich denke es ist nicht gerade wenig (Schätzungen von Instituten gehen von 3000 kWh bis 5000 kWh aus).  Außerdem ist der gebrauchte Rechner ja bereits hergestellt worden. Also 1:0 für den gebrauchten Rechner, auch wenn er pro Arbeitsstunde auf der CPU Seite rund 30 Watt mehr verbraucht als eine neue CPU (95 Watt statt 65 Watt).

Also kommt wieder ein (von mir geliebter) IBM Thinkcentre der M Serie im Vergleich zu einem vergleichbaren neuen System (PC Händler NoName oder MediaMarkt, Saturn o.ä.) in Frage.

Preis heute gebrauchter IBM Rechner 89 Euro (inkl. Versand). Neuer Bürorechner rund 250 Euro. 2:0 für den gebrauchten Rechner.

Qualität des Systems: IBM qualitativ in einer anderen Liga: 3:0 für den gebrauchten Rechner.

Leistung: Modernes System vor altem Rechner. 3:1

Also für mich keine Frage: Gebraucht gewinnt vor neu.

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Ein neues Netbook oder einen gebrauchten Laptop?

22.Juni 2009 · Kommentar schreiben

Wer kennt sie nicht? Diese Anzeigen für ein neues Netbook, ein winziger Laptop mit 8 oder 9 Zoll Schirm und einem Intel Atom-Prozessor. Nur knapp 300 bis 400 Euro.  Mit Windows XP Home als Betriebssystem.

Oder lieber doch ein gebrauchtes Sub-Notebook? Ebenfalls unter 1,5 kg schwer, 12 Zoll Schirm und mit einem Pentium M. Ähnlich wie ein neues Notebook, nur ca.. 3-4 Jahre alt. Kosten rund 240 bis 300 Euro.

IBM_X31

Vom Preispunkt ist das gebrauchte Notebook günstiger. Die Qualität (z.B. bei einem älteren Thinkpad der X-Serie (X30, X31, X32 etc.) ist sehr hoch und die Geräte sind extrem robust, auch weil diese früher ja auch nicht 300 Euro neu gekostet haben, sondern eher 1.500 oder 2000 Euro.

Die Auflösung des Bildschirms ist die gute Standardauflösung von 1024×768 Bildpunkte und nicht wie bei den meisten Netbooks eine ungewöhnliche Auflösung von 1024×646 Bildpunkten. Der Bildschirm z.B. beim Thinkpad X31 ist 12” groß. Die Tastatur besser, die Scharniere aus Edelstahl und der Bildschirm ist matt (!), nichts spiegelt.

Okay, ich gestehe, ich liebe alle meine bisherigen IBM Thinkpads – besonders, weil ich keine bessere Tastatur kenne, als die Thinkpad-Tastatur.  Und ich all die kleinen Details mag, die IBM sich hat einfallen lassen (Thinklight, Softwaretools etc.).

Was jedoch ein wirklicher Hit ist : es sind alle Möglichkeiten eines kompletten Profilaptops vorhanden – Dockingstation (gebraucht ab ca. 20 Euro), andere Laufwerke, Hauptspeicher aufrüstbar, WLAN-Karte einfach aktualisierbar. Alle Treiber bei IBM/Lenovo herunter ladbar und auch die gesamte Hardwaredokumentation ist verfügbar als PDF um selber bestimmte Komponenten zu tauschen.

Nachteile: Akkulaufzeit nur rund 4 Stunden (mit NHC Notebook-Hardware-Control). Garantie nur 1 Jahr statt 2 Jahre. Keine integrierte Webkamera (wie bei vielen Netbooks).

Für mich war die Entscheidung nach dem Anschauen der aktuellen Netbooks im Geschäft einfach: Ein gebrauchter Thinkpad ist für mich die bessere Wahl.

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Windows 7 – Erste Erfahrungen mit Release Candidate

3.Juni 2009 · Kommentar schreiben

Das neue Windows 7, das am 22. Oktober 2009 erscheinen soll, kann man schon bis dahin ein wenig kostenlos testen. www.windows7.com

windows-siebenUnd das Produkt ist selbst in dieser Ausgabe bereits erstaunlich robust. Es installiert sich schnell und einfach. Erkennt selbst recht alte Hardware von 2003 fehlerfrei und komplett und läuft mit 768 MB Memory schon flüssig auf einem Pentium M 1,6 GHz.

Windows 7 ist merklich schneller als  Windows Vista – jetzt ist das WOW! gerechtfertigt. Gefühlt wenigstens so schnell wie Windows XP und bei der Installation extrem schnell.

So hätte Vista sein müssen – Windows 7 ist es nun endlich. Aber nun die Kardinalfrage: Braucht man den Upgrade? Nein, er ist schick, aber man muss ihn nicht machen. XP macht bisher auch alles, was man mit einem Computer machen will und Windows 7 kann es nicht viel besser. Aber es ist zum ersten Mal für mich eine Alternative für XP und der Nachfolger, der Vistas wahrscheinlich schnell vergessen machen wird.

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Starbucks und ich …

16.Mai 2009 · Kommentar schreiben

Damit ist nicht etwa meine Beziehung zu Starbucks gemeint, sondern es geht um die Geschichte eines Amerikaners, der den umgekehrten Weg erlebt. Vom Millionär zum Tellerwäscher.

starbucks_und_ich Das Buch von Michael Gates Gill “Starbucks und ich” beschreibt die Lebensgeschichte einer zynischen Führungskraft, die mit Anfang 50 bei J. Walter Thompson den Job als Kreativdirektor verliert und danach 10 Jahre lang erfolglos versucht, sich als Berater für seine ehemaligen Kunden zu betätigen.

Mühsam versucht er den Anschein eines erfolgreichen Geschäftsmannes aufrecht zu erhalten und kann am Ende sich gerade einmal noch einen Kaffee bei Starbucks leisten.

In der Filiale spricht ihn eine Führungskraft an und fragt, ob er bei Starbucks arbeiten will. In seiner Verzweiflung und zu seiner eigenen Überraschung sagt er zu. Unter anderem, weil Starbucks für alle Mitarbeiter in Amerika die Krankenversicherung bezahlt. Eine Selbstverständlichkeit für uns, aber in den USA eher selten.

Beindruckend war auch die Beschreibung des höflichen Führungsstils bei Starbucks untereinander. Man bittet sich um Mithilfe und fordert sie vom Mitarbeiter nicht ein.

Auch wenn im Verlauf der Geschichte das Buch manchmal so zuckersüß ist wie der Sirup bei Starbucks, hat es mir in Summe doch gefallen. Weil es mir vor Augen geführt hat, wie oft wir die wichtigen Dinge aus den Augen verlieren. Zum Beispiel den respektvollen Umgang mit anderen.

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Go Green mit Webkonferenzen

8.Mai 2009 · Kommentar schreiben

DimDim

Vielleicht ist die Krise ja eine Gelegenheit, die Angewohnheiten  wie man arbeitet anzupassen?

Nun gibt es ja schon lange in großen Unternehmen die Möglichkeit auch Videokonferenzen für die Kommunikation zu nutzen – heute macht der Computer und die hohe Geschwindigkeit von DSL & Co diese Technik für jeden nutzbar.

Muss man zu einem Meeting wirklich immer anreisen? Kann man die Präsentation nicht auch mit einem Kunden am Telefon in Verbindung mit einer Webkonferenz besprechen?

Die Zeitersparnis und der reduzierte Reiseaufwand ist natürlich groß – man ist nicht mehr einen Tag außerhalb der Stadt oder wenigstens einen halben Tag für eine Besprechung von 1-2 Stunden unterwegs.

Wer das ausprobieren möchte hat eine große Auswahl: Webex, GoToMeeting usw. Aus der OpenSource Gemeinde kommend, auch schon für kleine Unternehmen oder Freiberufler nutzbar: DimDim ist kostenlos bis 20 Teilnehmer. Perfekt z.B. wenn man eine neue Website besprechen will oder eine neue Broschüre oder eine Powerpoint Präsentation. Oder Software vorführen will.

Man kann auch eine kleine Konferenz ausrichten – die Bezahlvariante mit bis zu 50 Teilnehmern in einem eigenen Netz ab rund 20 US Dollar im Monat. Und das ohne, dass man Software als Teilnehmer installieren muss.

Wie ich finde, für das eine oder andere Meeting eine tolle Alternative.

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Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

6.Mai 2009 · Kommentar schreiben

Wer hat nicht Berge von Kram zu Hause? Schubladen mit Gegenständen, übervolle Kleiderschränke und aus den Nähten gehende Bücherregale?

Buchtip_FengShui_gegen_Gerümpel Ein großes Problem unserer Überflussgesellschaft: Zu viele Gegenstände und zu wenig Zeit und Leer-Raum!

Aber wie schafft man Ordnung? Karen Kingston zeigt in Ihrem Buch Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags wie man lustvoll entrümpelt und neue Energien entdeckt. Wobei die vermittelten Konzepte auch funktionieren, wenn man nicht an die asiatische Raumlehre Feng Shui glaubt.

Brauchbare Anleitung für eine Ordnung des eigenen Lebens – beruflich wie privat!

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Leben ohne Jammern, Klagen und Kritisieren

2.Mai 2009 · Kommentar schreiben

Einwandfrei_Buch

Einwandfrei_Buch

Will Bowen beschreibt in seinem Buch Einwandfrei – A Complaint Free World eine besondere Herausforderung:

21 Tage hintereinander ohne Nörgeln, Kritisieren und Jammern auskommen. Das eigene innere Leben vereinfachen.

Das Konzept entstand in einer amerikanischen Kirchengemeinde in Kansas, die an ihre Mitglieder und andere Menschen kostenlos ein lila Silikonarmband verteilte, das man immer von einem Handgelenk auf das andere wechseln  muss, wenn man sich dabei ertappt, dass man nörgelt, jammert oder kritisiert.

Wann immer man also negative Dinge ausspricht (zum Glück nicht denken alleine!) und das Armband wechseln muss, fangen die 21 Tage von vorne an. Warum 21 Tage ohne Pause? Die Psychologen sagen, dass man 21 Tage ohne Pause ein neues Verhalten einüben muss, bevor es sich als neue Gewohnheit etabliert.

Meine eigene Erfahrung? Bisher bestes Ergebnis: 3 Tage ohne jammern, klagen, kritisieren. Jedoch gleich zwei Dinge in der ersten Woche gelernt: Erstens wieviel Negatives man so ausspricht und zweitens wie sich das sofort verbessert, wenn man das Armband trägt und das Programm in seinem Leben umsetzt.

Bisher sind rund 6 Millionen Armbänder verschickt worden. Das Armband ist immer noch fast umsonst (1$ pro Stück plus Versand) udn auf der Website zu bestellen. Mehr über die Organisation A Complaint Free World hier und über den Geistlichen und Autor Will Bowen hier. Und damit man sofort anfangen kann, liegt dem Buch gleich ein Armband bei ;-)

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Weniger ist mehr – The Power of Less

25.April 2009 · Kommentar schreiben

Buch - The Power of Less

Buch - The Power of Less

Alles ist in unserem Leben heutzutage möglich: E-Mails mit Freunden rund um den Globus, Twitter, Youtube, Facebook.

Jede Woche kommen neue Bücher heraus und es finden sich Tausende von neuen spannenden Informationen jeden Tag im Web – und doch wird das Leben für viele immer hektischer.

Wie kann man ein Leben führen und die Dinge erreichen, die man erreichen will, ohne dabei auszubrennen?

Leo Babauto beschreibt in diesem Buch The Power of Less seine eigenen Erfahrungen auf dem Weg sein Leben zu verändern, zu vereinfachen.

Außerdem eine schöne Geschichte wie Social Media (Twitter, Blogs, Facebook etc.) als Ausgangspunkt auch in ein Buch münden können.  170 kurzweilige Seiten mit konkreten Anleitungen, sein Leben zu vereinfachen. Lesenswert!

Mehr über Leo Babautos Blog Zenhabits hier!

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Beste Tasche für Männer überhaupt!

17.April 2009 · Kommentar schreiben

Als ich diese Tasche sah – das ist die Tasche für den Mann – erinnerte mich sofort an meine geliebte Lands’ End Tasche, die ich jahrelang durch die Gegend getragen habe. 

Hier der Artikel, der die Tasche beschreibt (englisch)

Beste Tasche für Männer - überhaupt

Beste Tasche für Männer - überhaupt

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Verrückte Büros!

18.März 2009 · Kommentar schreiben

Verrückte Büros

Verrückte Büros

Wo man überall arbeiten kann – hier ein Blogeintrag eines englischsprachigen Blogs zum Thema “Büro, wo man keines vermutet.”

Hier bitte die tollsten Büros ansehen!

Mein Favorit? Das Baumhaus!

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