Meine Mutter Helga Owen hat über die Jahre mir einfache und bewährte Rezepte für den Umgang mit Geld mitgegeben. Vieles von dem, was ich selber davon übernommen habe und in der einen oder anderen Form verfeinert habe, lässt sich auf die einfachen Regeln meiner Ma zurückführen:
- Hebe nur einmal in der Woche den gleichen Betrag Geld ab.
- Bezahle, wenn möglich, alles in bar
- Wenn Du diese Woche kein Geld mehr hast, dann musst Du mit dem Einkauf warten, bis wieder der nächste reguläre Abhebetermin von Bargeld dran ist.
- Wenn Du etwas Teures anschaffen willst, dann spare dafür.
- Gebe nicht mehr Geld aus, als Du zur Verfügung hast.
- Wenn Du beruflich keine Kreditkarte brauchst, dann habe auch keine.
- Auch kleine Beträge summieren sich, z.B. beim Wocheneinkauf von Lebensmitteln. Dort lassen sich erhebliche Summen einsparen, da die Beträge zwar klein sind (1,59 Euro statt 1,79 Euro), aber es sind prozentual große Unterschiede, die Sie bei jeder Investition gerne verdienen würden z.B. hier 11,2%. Am besten kann man das mit einem PreisBuch herausfinden. Macht am Anfang ein wenig Arbeit, ist dann aber eine unglaubliche Hilfe.
- Spare jeden Monat etwas Geld, am besten per Dauerauftrag.
- Teile Dein Geld nach Kategorien ein, und verteile es vor dem Ausgeben in die Sparten
- Leihe Dir kein Geld. Wenn Du Dir etwas nicht leisten kannst, dann verzichte bis Du es Dir erspart hast. (Gilt nicht für den Kauf von Häusern oder Eigentumswohnungen, aber für sonst alles andere …)
- Sei jemand der Geld verleiht – aber nicht an Privatpersonen, sondern an die Bank. Verdiene mit Deinem Geld Zinsen, statt welche zu zahlen. (Update für das 21. Jahrhundert: … verleihe oder investiere es an der Börse)
- Bevor Du etwas Neues kaufst, schaue auf Flohmärkten, ob Du es nicht dort gebraucht bekommst. Es kostet dort nur einen Bruchteil, was es sonst im Geschäft kostet. Meine Muter hat so bereits einen Wasserfilter, einen Walkman, eine nagelneue Tasche und viele andere Sachen erstanden (für 3-5 Euro statt 30-40 Euro).