In jedem Unternehmen gibt es etwas, dass sich Abschreibung für Abnutzung nennt. Jeden Monat wird ein Anteil von der durchschnittlichen Lebensdauer einer Anschaffung (in Firmen bei Autos 5 Jahre, 60 Monate) genommen und als Kosten verbucht.Wenn man diese Idee überträgt auf das Privatleben, dann ist das genau das, was den Freedom Account ausmacht. Wenn mich ein neuer Smart vielleicht 11.880 Euro kosten wird, dann nehme ich die Lebensdauer meines Autos – ich werde es rund 6 Jahre fahren – und teile die 11.880 durch 72 Monate und komme auf 165,00 Euro im Monat. Das ist mein monatlicher Wertverlust. 
Wenn ich also nach 6 Jahren wieder einen neuen Smart brauche und fahren möchte, dann richte ich im Freedom Account einen Autoabschnitt ein und buche per Dauerauftrag 165,00 Euro auf das Geldkonto. Weil auch in Wirklichkeit verbraucht sich mein Auto jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat ein wenig. Im Prinzip zahle ich meine Autorate an mich selber – sozusagen meine eigene Finanzierung – statt an die Bank oder das Autohaus. So sieht das in Money bei mir aus in der grafischen Darstellung des Kontenverlaufs:
Und so sehen die Eintragungen auf dem Unterkonto für den Smart aus:
Diese 165 Euro im Monat zusätzlich tun natürlich am Anfang weh, neben der Versicherung, Kfz-Steuer und den Benzinkosten. Aber die Monate vergehen schnell und wenn ich ein neues Auto fahren möchte, dann sind die notwendigen Mittel auf dem Konto bereits vorhanden. Außerdem kostet es mich ja wirklich so viel – das Auto verliert eben an Wert. Wenn ich nichts zurück lege und einfach das Auto „verbrauche“, dann wird nach 6 Jahren vielleicht ein kleiner Restwert möglich sein, aber ich kann davon kein neues Auto kaufen und die Summe von fast 12.000 Euro auf einmal ist für die meisten Leute richtig viel Geld.

