Vielleicht hat es ja mit meinem Alter zu tun, aber ich habe das Gefühl, ich brauche nicht mehr die neueste Version von Software für meinen Computer.
Als ehemaliger IT-Spezialist war ich natürlich immer technisch interessiert und habe mir nach Erscheinen die neue Version von Windows, Money, Office usw. gekauft und installiert. Und natürlich auch meine Computerhardware immer wieder erweitern oder austauschen müssen.
In den letzten Jahren – spätestens aber seit dem Erscheinen von Windows Vista – stelle ich fest, dass die Software nicht wirklich besser geworden ist. Ich kann auch mit meinem Computer nicht wirklich irgendwas Tolleres machen, weil es die neue Software gibt.
Ja, die Benutzeroberfläche von Vista oder MacOS ist sicher optisch schick. Aber ich habe trotzdem am Ende nur ein Fenster offen und tippe meinen Blog, schreibe Email oder benutze ein Word-Dokument usw.
Ohne Ausnahme waren die wesentlichen Änderungen entweder minimal oder alte Fehler sind immer noch in der Software oder aber es gibt neue, ärgerliche Macken, die die Software vorher nicht hatte. Bei MS Money ist der einzige Grund, warum jemand updaten muss (danke Microsoft!), dass man die Aktienkurse 3 Jahre nach Erscheinen der Software nicht mehr automatisch aus dem Internet laden kann. Damit das wieder geht, muss man die aktuelle Version von MS Money neu kaufen. Dafür hat man dann neue haarsträubende Fehler – also gebe ich die Kurse mit der Hand ein und erspare mir Fehler, die ich in den alten Versionen nicht hatte.
Also, warum nicht einfach mal da stehen bleiben, wo man heute ist: Windows XP und Office 2003. Dann braucht es auch keine 2 GB Hauptspeicher oder eine 300 Watt Grafikkarte um eine Email auf einem Vista-Rechner zu schreiben