Konsumfreiheit

Muss es ein neues Notebook sein?

13.Oktober 2007 · Kommentar schreiben

Gestern abend fragte meine Frau mich nach meinem Laptop. Sie braucht für Ihre Arbeit nun ein eigenes Notebook und wenn sie Vorträge hält, dann will sie unseren kleinen Asus-Laptop aus dem Jahre 2004 gerne mitnehmen. Nach einiger Diskussion kommen wir auf eine erste Lösung: Wir suchen nach einem 2. Notebook, damit wir uns nicht in die Quere kommen.

Nun ist die Liste der bezahlbaren Notebooks, die man leicht mitnehmen kann, sehr eingeschränkt. Samsung baut die Q35/Q45 Modelle (1.000 – 1.300 Euro), Sony die noch teureren Notebooks um die 2.000 Euro, Asus für 1.800 Euro – alles zwar sehr schick und leicht, aber auch sehr teuer.

Dann finde ich bei Amazon ein Angebot für ein Auslaufmodell(?) von IBM – herabgesetzt von 2.100 Euro auf 900 Euro, aber ein großes Notebook, mehr als 3,3 Kilogramm schwer, für das Reisen auf Dauer zu schwer.

ThinkpadUnd dann finde ich über Google das IBM Thinkpad T41 als generalüberholtes Notebook für nur 379 Euro bei einem PC-Händler.

Genau die gleiche Technik wie unser Asus-Notebook, sicher nicht der letzte Schrei, aber mein Word-Dokument schreibt sich auch auf der schnellsten CPU nicht schneller und die Arbeitsgeschwindigkeit reicht mir im Internet, für Emails oder beim Eingeben von MS Money bisher alle Male aus.

In 2 Stunden von einem Preis von 1.200 Euro für das neueste, schnellste Designernotebook von Samsung zu einem gebrauchten IBM-Notebook für 820 Euro weniger. Außerdem wird das „benutzte“ Notebook dadurch weiterverwendet und landet noch nicht auf der Deponie.

Und was bisher für Autos Sinn  machte – gebraucht statt neu zu kaufen – macht für mich nun auch bei Computern Sinn.

Kategorien: Computer · Geldmanagement