Konsumfreiheit

Deutsche wollen zur Altersvorsorge gezwungen werden

31.Oktober 2007 · Kommentar schreiben

Nach einer Allensbach-Studie möchte fast jeder zweite Bundesbürger vom Staat gezwungen werden, mehr für die eigene Altersvorsorge zu unternehmen. Außerdem vertrauen immer weniger Menschen dem staatlichen Rentensystem. Mehr als 20% haben Angst vor Altersarmut.

Weltspartag 2007Junge Menschen glauben, sie sollten mit 23 Jahren spätestens anfangen für den Ruhestand vorzusorgen – aber fangen frühestens mit 28 Jahren an.

Aber weniger Menschen als vor vier Jahren wollen ihre Sparanstrengungen deswegen erhöhen (32% statt 37%). Und wenn man die Lieblingsplätze für gespartes Geld ansieht, dann wird einem erst Recht Angst und Bange: Die meisten Deutschen sparen ihr Geld bei den Banken und bei den Versicherungen an. Und das sind so gut wie immer die Anlageformen, die im Durchschnitt am schlechtesten abschneiden: Kapitallebensversicherungen, Sparverträge, Tagesgeldkonten usw.

Und die für die Altersvorsorge am besten geeignete Variante – die Anlage in Aktien, Aktienfonds etc. – hat sehr geringe Anteile am Spargroschen der Deutschen – der seit vielen Jahren bei rund 10,5% vom verfügbaren Einkommen liegt.

Kategorien: Allgemein · Altersvorsorge · Investment