Von den vielen US-Büchern, die ich zum Thema privates Geldmanagement gelesen habe, hat besonders dieses Buch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mary Hunt hatte in den 80er Jahren mehr als 100.000 US-Dollar Kreditkartenschulden für Konsumausgaben angehäuft und dann über viele Jahre mühsam wieder abbezahlt. Ihre Erfahrungen von “beinahe bankrott” und der damals permanenten Angst vor dem finanziellen Aus führten dann erst zu einem Newsletter und später zu mehreren Büchern.
Mary Hunt wichtigste These ist, dass man Geld nicht ausgeben darf (zumindest nicht zuerst), sondern managt. Man legt vor Beginn des Monats fest, wo das Geld landet, bevor man den ersten Cent davon ausgibt: So viel wird gespendet, so viel gespart, so viel investiert, so viel für dieses und jenes ausgegeben. Ein weiterer Teil des Buches beschäftigt sich mit dem Abbau von Schulden. Sie beschreibt darin einen Plan, wie man schnell seine Schulden reduziert.
Außerdem beschreibt Mary Hunt in diesem Buch ausführlich das Konzept des Freedom Accounts – eines Kontos, dass die nicht planbaren und unvorhergesehen Ausgaben doch planbar macht.
Bis auf den Investmentteil, der etwas kurz ausfällt, das bisher beste Buch von Mary Hunt und eines der besten Bücher zum Thema Geldmanagement – 5 von 5 Sterne.