Konsumfreiheit

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Der reichste Mann von Babylon - Teil 2

14.November 2007 · Keine Kommentare

Hier noch eine ausführlichere Zusammenfassung vom reichsten Mann von Babylon

Aus einem der ersten Bücher, die ich über Geldmanagement gelesen habe, sind die folgenden Regeln für einen erfolgreichen Umgang mit Geld festgehalten:

Reichster Mann von BabylonDrei mal 10%
1. Spare 10% jeden Monat nur für Dich. Wenn Du es nicht selber tust, dann wird es kein anderer für Dich machen! Jeden Monat bezahlen wir unzählige Menschen, die alle gerne unser Geld für die Dienstleistungen und Produkte entgegennehmen, die wir benutzen und verbrauchen, aber den wichtigsten Menschen vergessen wir oft: Uns selbst. Diese 10% sind nicht für große Anschaffungen oder für den heutigen Konsum, sondern dienen dazu, die Grundlage für unseren Reichtum zu legen. Das Geld wird irgendwann uns ernähren können - alleine durch die Zinsen, die es verdient.

2. Benutze 10% Deines Geldes für den Abbau von Schulden oder - wenn keine Schulden da sind - als Ansparhilfe für gewünschte Anschaffungen, Reisen, zur Finanzierung von Träumen oder anderen Dingen.

3. Benutze 10% Deines Einkommens und helfe anderen Menschen. Bei den ersten beiden konnten mir die meisten Menschen mir mental folgen. Aber das hier - 10% für andere - was soll das denn? Einige Menschen haben genug finanzielle Probleme und kommen ohne die drei Regeln gerade so über die Runden, aber jetzt auch noch etwas abgeben, was man nicht hat, wie soll das denn gehen?

Durch das Abgeben, kommt Geld in richtiger Menge in Ihr Leben. Ich verstehe alle diese Fragen, hatte selber die gleichen, aber es ist genau das passiert, als ich begonnen habe, jeden Monat einen festen Betrag von meinem Geld abzugeben.

Fangen Sie mit irgendeinem Prozentsatz an, sagen wir 1% oder 2%. Richten Sie einen Dauerauftrag ein und lassen Sie jeden Monat diesen Betrag abbuchen. Wenn Sie wollen, dann werden Sie Pate beim SOS-Kinderdorf http://www.sos-kinderdorf.de oder bei einer anderen gemeinnützigen Einrichtung, die anderen Menschen hilft. Jeder Betrag ist willkommen und wenn Sie merken, das das funktioniert, dann können Sie über die Zeit ja den Betrag schrittweise erhöhen.

70% vom Nettogehalt für den Konsum
Viele werden jetzt denken, wie soll das denn aber gehen, mit nur 70% netto meines Monatsgehaltes auskommen? Einige von Ihnen haben vorher niedriger bezahlte Anstellungen gehabt. Sind Sie damals mit weniger, teilweise sogar mit erheblich weniger Geld ausgekommen? Das hat mit dem Gesetz der Geldanpassung zu tun. Ihre Ausgaben werden sich automatisch immer dem verfügbaren Einkommen anpassen, was nichts anderes heißt, dass Sie auch das Doppelte verdienen könnten von heute und den meisten von uns in kürzester Zeit auch die Kosten auf dieses Niveau steigern würden.

Glücklicherweise funktioniert dieses System auch in die andere Richtung. Sie richten die zwei bzw. 3 Daueraufträge ein und ehe Sie es sich versehen, werden Sie und damit Ihre Ausgaben sich an die geringere Nettosumme anpassen. Nach einigen Monaten merken Sie meist gar nicht mehr, dass Sie erheblich weniger Geld zur Verfügung haben. Im Gegenteil, über die Zeit sammeln Sie beachtliche Summen auf Ihren Festgeldkonten an, die alleine durch die regelmäßige Buchungen wachsen und wachsen.

Vom Business Philosophen Jim Rohn gibt es eine noch härtere Variante, die nur 50% des Nettolohnes für die monatlichen Ausgaben vorsieht und den Rest in Investitionen steckt. Jim Rohn war mit Anfang 30 Millionär und sieht die Grundlage für seinen Erfolg bei dieser Regel. Aber ich glaube, dass das beim heutigen Steuer- und Sozialsystem in Deutschland nicht ganz so einfach ist, wie in den USA.

Kategorien: Buchtipp · Geldmanagement · Sozialprojekte

Wofür Microsoft gut sein kann …

22.September 2007 · Keine Kommentare

Buch John WoodEgal ob man Microsoft als Organisation und deren Produkte nun leiden kann oder nicht, aber ab und an tauchen erstaunliche Dinge im Zusammenhang mit Microsoft auf.

In diesem Fall ist der ehemalige Manager von Microsoft. John Wood, nach einem Besuch in Nepal der Mangel an Büchern in einer Schule aufgefallen und beschloss, das zu ändern.

Er verließ Microsoft und gründete die Organisation Room to Read - seit Gründung im Jahr 2000, hat Room to Read das Leben von 1.3 Millionen Kindern beeinflusst durch:

  • den Bau von 287 Schulen
  • die Einrichtung von 3.870 Büchereien
  • die Veröffentlichung von 146 neuen Kinderbüchern in Landessprache, die in einer Auflage von mehr 1,3 Millionen Büchern erschienen sind
  • die Spende von mehr als 1.4 Millionen englischsprachigen Kinderbüchern
  • die Finanzierung von 3.448 langfristigen Stipendien für Mädchen
  • die Einrichtung von 136 Computer- und Sprachlaboren

Gerade erscheint sein Buch, das seinen Wandel vom Manager zum Menschenfreund  beschreibt - “Von Microsoft in den Himalaya” - die Verkäufe dienen der Unterstützung der Arbeit der Organisation. Mehr über das Buch und den Autor auch hier unter http://leavingmicrosoftbook.com/
Man kann auf der Website auch direkt spenden und so Kindern im Ausland die Möglichkeit geben, Lesen zu lernen und Bücher zu lesen.

Was für ein tolles Projekt!

Kategorien: Buchtipp · Kinder · Sozialprojekte