Schlagwort-Archiv: Gebraucht

Reparieren statt Wegwerfen!

20 Okt

frontlinse_defekt_lens_rental“Ambulanz für Fotografie” – Diese Werkstatt in Kreuzberg ist oft die Rettung für analoge Spiegelreflexkameras.

Herr Pauschkus repariert alle Arten von analogen Kameras (und mehr) – egal ob es eine Nikon oder Canon oder Leica ist.

Als Spezialist kann er manch alte Kamera wieder flott machen. Auch mal nach Ende der Geschäftszeiten um 18 Uhr öffnet er für hilfesuchende Fotografen seine Tür.

Kostenvoranschlag bei Abgabe der Kamera 20 Euro – wird verrechnet mit den Reparaturkosten.

Wenn man seine lieb (oder wieder) gewonnene “alte” analoge Spiegelreflex reparieren will, Herr Pauschkus macht fast alles möglich.

Wenn man mit ihm über Kameras spricht, dann merkt man sofort, dass bei ihm die Liebe zur Fotografie und der Beruf des Feinmechanikers zusammen kommen.

Bevor man eine alte Kamera wegwirft, ist es oft einen Versuch wert, ob die Kamera repariert werden kann.
Wenn man in Berlin wohnt, dann ist der Besuch ja nicht besonders schwer! Mehr unter http://www.foto-ambulanz.de/

Energieverbrauch bei Herstellung eines PC Computers

14 Jul

gluehlampeKleine Ergänzung zu den letzten Blogartikeln mit der Frage neuer Computer oder gebraucht: Die Herstellung eines PCs mit Monitor verbraucht im Schnitt 1500 Liter Wasser, 5300 kWh Strom, 240 Kilogramm fossiler Brennstoffe und 22 Kilogramm diverser Chemikalien.

Während Computer in den Neunzigerjahren durchschnittlich etwa sieben Jahre im Haushalt verweilten, beträgt die mittlere Lebensdauer eines heutigen Rechners gerade einmal drei Jahre.

Eine andere Angabe kommt vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie: Es hat ausgerechnet, dass die Herstellung eines PCs etwa 3.000 Kilowattstunden Energie kostet. Soviel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr verbraucht.

Desktop PC System – neu oder gebraucht?

4 Jul

Kaum habe ich vor ein paar Wochen über meinen Kauf eines gebrauchten Thinkpad statt eines neuen Netbooks geschrieben – stand jetzt eine neue Entscheidung an: Genau nach 5 Jahren gab mein alter Desktop PC schlagartig den Geist auf. Der CPU-Kühler löste sich von der CPU und die Hitze zerstörte die CPU und Teile des alten PC’s. Was nun? Einen neuen PC kaufen? Oder einen gebrauchten Rechner in Betracht ziehen?

thinkcentreM52 Während bei einem Laptop die Frage eher aus reiner Freude beantwortet wurde, weil ich halt einen privaten, kleinen Laptop haben wollte und nicht wirklich brauchte, ist die Frage nach meinem Bürorechner nicht ganz so einfach zu beantworten.

Außerdem kommt da auch noch der unterschiedliche Energieverbrauch eines Desktop-Systems alter und neuer Bauart dazu: Eine Intel Pentium 4 CPU verbraucht eben doch erheblich mehr Strom als eine neue CPU in einem neuen Rechner. Aber rentiert sich das ganze wirtschaftlich wie ökologisch?

Ich weiß im Moment nicht, wie viel Energie bei der Herstellung eines neuen PC’s verbraucht wird, aber ich denke es ist nicht gerade wenig (Schätzungen von Instituten gehen von 3000 kWh bis 5000 kWh aus).  Außerdem ist der gebrauchte Rechner ja bereits hergestellt worden. Also 1:0 für den gebrauchten Rechner, auch wenn er pro Arbeitsstunde auf der CPU Seite rund 30 Watt mehr verbraucht als eine neue CPU (95 Watt statt 65 Watt).

Also kommt wieder ein (von mir geliebter) IBM Thinkcentre der M Serie im Vergleich zu einem vergleichbaren neuen System (PC Händler NoName oder MediaMarkt, Saturn o.ä.) in Frage.

Preis heute gebrauchter IBM Rechner 89 Euro (inkl. Versand). Neuer Bürorechner rund 250 Euro. 2:0 für den gebrauchten Rechner.

Qualität des Systems: IBM qualitativ in einer anderen Liga: 3:0 für den gebrauchten Rechner.

Leistung: Modernes System vor altem Rechner. 3:1

Also für mich keine Frage: Gebraucht gewinnt vor neu.

Ein neues Netbook oder einen gebrauchten Laptop?

22 Jun

Wer kennt sie nicht? Diese Anzeigen für ein neues Netbook, ein winziger Laptop mit 8 oder 9 Zoll Schirm und einem Intel Atom-Prozessor. Nur knapp 300 bis 400 Euro.  Mit Windows XP Home als Betriebssystem.

Oder lieber doch ein gebrauchtes Sub-Notebook? Ebenfalls unter 1,5 kg schwer, 12 Zoll Schirm und mit einem Pentium M. Ähnlich wie ein neues Notebook, nur ca.. 3-4 Jahre alt. Kosten rund 240 bis 300 Euro.

IBM_X31

Vom Preispunkt ist das gebrauchte Notebook günstiger. Die Qualität (z.B. bei einem älteren Thinkpad der X-Serie (X30, X31, X32 etc.) ist sehr hoch und die Geräte sind extrem robust, auch weil diese früher ja auch nicht 300 Euro neu gekostet haben, sondern eher 1.500 oder 2000 Euro.

Die Auflösung des Bildschirms ist die gute Standardauflösung von 1024×768 Bildpunkte und nicht wie bei den meisten Netbooks eine ungewöhnliche Auflösung von 1024×646 Bildpunkten. Der Bildschirm z.B. beim Thinkpad X31 ist 12” groß. Die Tastatur besser, die Scharniere aus Edelstahl und der Bildschirm ist matt (!), nichts spiegelt.

Okay, ich gestehe, ich liebe alle meine bisherigen IBM Thinkpads – besonders, weil ich keine bessere Tastatur kenne, als die Thinkpad-Tastatur.  Und ich all die kleinen Details mag, die IBM sich hat einfallen lassen (Thinklight, Softwaretools etc.).

Was jedoch ein wirklicher Hit ist : es sind alle Möglichkeiten eines kompletten Profilaptops vorhanden – Dockingstation (gebraucht ab ca. 20 Euro), andere Laufwerke, Hauptspeicher aufrüstbar, WLAN-Karte einfach aktualisierbar. Alle Treiber bei IBM/Lenovo herunter ladbar und auch die gesamte Hardwaredokumentation ist verfügbar als PDF um selber bestimmte Komponenten zu tauschen.

Nachteile: Akkulaufzeit nur rund 4 Stunden (mit NHC Notebook-Hardware-Control). Garantie nur 1 Jahr statt 2 Jahre. Keine integrierte Webkamera (wie bei vielen Netbooks).

Für mich war die Entscheidung nach dem Anschauen der aktuellen Netbooks im Geschäft einfach: Ein gebrauchter Thinkpad ist für mich die bessere Wahl.

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